Die meisten Menschen, die zu mir kommen, glauben, sie wissen was sie wollen. Manchmal stimmt das. Manchmal stellt sich im Laufe des Prozesses heraus, dass etwas ganz anderes dahintersteckt. Und das ist keine schlechte Nachricht. Das ist oft der eigentliche Anfang.

Wir lassen uns von so vielen Dingen ablenken und täuschen, dass wir selten klar hören, was wirklich gut und richtig für uns wäre. Mir ist das selbst so gegangen. Und durch Coaching ist so vieles klarer geworden. Das gebe ich gerne weiter.

Coaching ist keine Anleitung

Ein weit verbreitetes Missverständnis: Coaching ist keine Beratung, kein Ratschlag und auch keine Anleitung, wie man in Zukunft etwas besser macht. Im Coaching wird niemand gesagt, was er tun soll. Stattdessen werden Fragen gestellt. Als Hilfe zur Selbsthilfe.

Jedes Thema ist willkommen. Jeder Zweifel. Jedes Gefühl. Es gibt nichts, was nicht besprochen werden darf, und nichts wird bewertet oder beurteilt. Dieser Raum ist vielleicht das Ungewohnteste für viele, die zum ersten Mal ins Coaching kommen. Ein Raum ohne Erwartung. Nur mit Neugier.

Was in der ersten Sitzung passiert

Die erste Sitzung dient vor allem dem Kennenlernen. Und dem Herausfinden, was jemand eigentlich wirklich möchte. Was ist das Ziel? Was soll sich durch das Coaching verändern oder verbessern? Diese Fragen klingen einfach, sind es aber selten. Denn zwischen dem, was wir glauben zu wollen, und dem, was wir wirklich brauchen, liegt oft eine Menge.

In den Folgesitzungen begleite ich durch diesen Prozess. Der berufliche Kontext steht dabei im Mittelpunkt. Aber wir schauen gemeinsam, woher bestimmte Verhaltensweisen und Gefühle kommen. Wir arbeiten an Mustern, die vielleicht schon lange hinderlich sind. Wir hinterfragen Glaubenssätze. Wir suchen nach anderen Perspektiven.

Dabei kommen, wenn es sinnvoll ist, verschiedene Methoden und Techniken zum Einsatz. Nichts davon wird aufgezwungen. Alles dient nur einem Ziel: dem eigenen Weg näher zu kommen.

Wem zugehört wird, kann sich selbst besser hören

Das Ergebnis guter Coachingarbeit ist keine fertige Lösung, die jemand mit nach Hause nimmt. Es ist Klarheit. Klarheit über das eigene Verhalten, über das was einen antreibt und was einen bremst. Aus dieser Klarheit entsteht eine klarere Kommunikation mit anderen. Mit Mitarbeitenden. Mit der Familie. Mit sich selbst.

Wem zugehört wird, kann sich selbst besser hören. Wer sich selbst hört, ist meistens ehrlich zu sich. Und wer bereit ist zu akzeptieren, was er über sich gehört hat, kann entscheiden ob er etwas verändern will. Wenn dieser Wille da ist, bin ich der Begleiter auf diesem Weg.

Der Unterschied zu einer Anleitung von außen: neue Wege entstehen nicht weil jemand sagt wie es geht, sondern weil sie von innen kommen. Aus den eigenen Stärken, Werten und Fähigkeiten heraus. Deshalb tragen sie. Coachees werden selbstwirksam. In Krisen und Konflikten gibt es keine Ohnmacht mehr. Entscheidungen entstehen, die sich gut und richtig anfühlen.

Führung hat die meisten niemand gelehrt

Ein besonderes Thema in meiner Arbeit ist Führung. Die meisten Führungskräfte haben Führung nicht gelernt. Schon gar nicht, wie Führung für sie persönlich aussehen sollte. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Aber wer wächst, muss das Tempo halten und dabei den Überblick behalten.

Im Coaching stellen wir die Fragen, die dabei helfen: Welche Werte prägen mich? Was ist mir wirklich wichtig? Was kann ich, was nicht? Wie will ich wahrgenommen werden und wie werde ich tatsächlich wahrgenommen?

Aus dem eigenen Inneren heraus ist das der Weg zu authentischer Führung. Nicht aus einem Lehrbuch. Nicht nach einem Schema. Sondern als die Person, die man ist.

Mein eigener Weg

Ich begleite Menschen und Führungskräfte bei diesem Prozess, weil ich ihn selbst gegangen bin. Coaching hat mir geholfen, Dinge klarer zu sehen, die ich lange nicht sehen wollte oder konnte. Diese Erfahrung ist die Grundlage meiner Arbeit.

Wenn du neugierig bist, was in einem Coaching wirklich passieren kann, dann lass uns sprechen.