Es gibt Menschen, die durchs Leben stolpern und sich fragen, wer sie sind.
Und es gibt Menschen, die das Gegenteil glauben: Ich weiß, wer ich bin. Ich bin fertig. Ich bin gut so.
Ich war der zweite Typ.
Zufrieden – und trotzdem
Mit den meisten Menschen kam ich gut aus. Ich war empathisch, direkt, selbstbewusst. Aber ich habe manche auch vor den Kopf gestoßen – vor allem die, die mich verändern wollten. Die mich kleinhalten wollten. Die mich formen oder manipulieren wollten.
Gegen diese Menschen habe ich mich gewehrt. Immer.
Was ich dabei nicht wusste: Die Widerstände, die ich gespürt und abgewehrt habe, hätte ich auch für mich nutzen können. Als Spiegel. Als Information über mich selbst. Aber dafür braucht man eine Art Klarheit, die ich damals noch nicht hatte.
Zwei Dinge gleichzeitig – und kein Plan dafür
Es passierte fast zur selben Zeit.
Meine Mutter Elke – seit 2010 mit COPD diagnostiziert, jemand, der das Rampenlicht meidet wie andere den Zahnarzt – schickte mir eine Nachricht: „Wenn ich mal nicht mehr da bin, wünsche ich mir, dass du einen Podcast machst. Etwas, was bleibt.“
Sie. Die nie öffentlich sprechen wollte. War bereit, sich mit ihrem eigenen Tod vor einem Mikrofon auseinanderzusetzen.
Dieser Mut hat mich erschüttert.
Und dann: Mein Job als Radiomoderator. Von heute auf morgen weg. Nicht mein Wunsch. Nicht mein Plan. Einfach weg.
Zwei Dinge, auf die ich keinerlei Einfluss hatte. Und die mich genau deshalb in Bewegung gesetzt haben.
Was ich in der systemischen Coaching-Ausbildung gefunden habe
Ich habe begonnen zu suchen. Nicht in einer Krise – aber bewusst. Was will ich wirklich? Was hat mich zu dem gemacht, der ich bin? Gibt es noch mehr zu verstehen?
In der systemischen Coaching-Ausbildung stieß ich auf etwas, das sich wie eine lange überfällige Antwort anfühlte: Ich kann nur mein eigenes Verhalten verändern. Nicht das der anderen.
Das klingt simpel. Ist es nicht.
Denn sobald man das wirklich versteht – nicht als Theorie, sondern als gelebte Überzeugung – setzt das Energie frei. Energie für die Dinge, die tatsächlich in der eigenen Hand liegen. Die eigene Haltung. Die eigene Wirkung. Die eigene Richtung.
Ich war zufrieden mit mir. Und trotzdem war diese Erkenntnis ein Game Changer.
Was ich heute weitergebe
Ich begleite keine Theorien. Ich begleite Lebensrealitäten.
Menschen, die spüren, dass irgendetwas nicht rund läuft – ohne genau sagen zu können, was. Die so wahrgenommen werden wollen, wie sie wirklich sind. Deren Kommunikation ankommt, aber nicht so, wie sie es meinen. Die selbstwirksam werden wollen, statt auf andere zu warten.
Dafür musst du nicht in einer Krise sein. Manchmal sind es gerade die Menschen, die gut funktionieren, die merken: Da ist noch mehr. Mehr Klarheit. Mehr Energie. Ein bewussterer Umgang mit dem, was auf einen zukommt.
Ich will ein Augenöffner sein – für das eigene Tor in sich selbst.
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